Codewort ‘Sweetie’: 2 süße Adressen in Gent

Vergangenes Wochenende war es wieder mal soweit – die Flandern Force Vienna – kurz FFV, fegte durch die Straßen Gents. Die drei Agentinnen hatten einen deutlichen Auftrag in der Tasche: Findet die besten UND außergewöhnlichsten Süßigkeiten der Stadt und schleust sie möglichst auffällig ins Basislager nach Wien.

       Agentinnen

Wie schon so oft kombinierten die Agentinnen auch hier wieder richtig: Innovation gepaart mit Qualität findet man am ehesten in den aufstrebenden Vierteln der Stadt – also ab in die Vlaanderenstraat. Zwischen coolen Cafés, teuren Klamottenläden und bröckelnden Fassaden fanden sie ihn:

                                   
Dieser Mann hatte vorher bei einem 3Sterne-Koch gearbeitet – das konnte gefährlich werden. Nichtsdestotrotz stieß die FFV ins Geschäft vor und sicherte einige der besonders auffälligen Exemplare. Und dann begann die harte Arbeit des Prüfens.

 test Macronen test1

Lassen Sie sich nicht täuschen: was so überaus erquicklich und einfach aussieht, ist echte Knochenarbeit. Und die Agentinnen hatten wieder einmal mitten ins Schwarze getroffen. Die beschlagnahmte Ware wies ein überaus hohes Suchtpotential für Feinschmecker aus.

Aber das konnte noch nicht alles sein. Ob es sich hier wohl nur um ein Glied einer mächtigen Verbindung handelte? Unweit von hier, in der Walpoortstraat, stieß die FFV auf eine weitere verdächtige Adresse mit höchst bemerkenswerter Ware:

   Yuzu  sortiment

Und wieder begann die aufreibende Arbeit des Sicherstellens und Prüfens:

Alex  haende  praline

Das Ergebnis war eindeutig – feinste Qualität, ungewöhnlichste Kombinationen!
Die Agentinnen waren zufrieden – ‘mission completed’.
Aber es war sicher nicht ihr letzter Einsatz – in dieser Stadt verbirgt sich sicher noch viel mehr ….


Patissier Joost Arijs

Chocolatier YUZU

Gerti
23.11.2011 11:39

Streifzug durch Brüssels Sonntagsmärkte

Einkaufen nach Herzenslust – und das am Sonntag von frühmorgens bis spät in den Nachmittag hinein und in allen möglichen und ungeahnten Ecken der Stadt – auf edel & antik, multikulti oder Kitsch pur- das hat in Brüssel Tradition und ist in kaum einer anderen europäischen Metropole so gut möglich wie in Brüssel. Erst am vergangenen Wochenende konnte ich diese erstaunliche Erfahrung erstmalig selbst machen. Die beiden bekanntesten Märkte im absoluten Zentrum von Brüssel – den edlen Antiquitätenmarkt am Place du Sablon, der von zahlreichen Chocolatiers und noblen Geschäften gesäumt ist, und auch den nahe gelegenen klassischen Flohmarkt am Place du Jeu de Balle – kenne ich schon gut, weil ich immer wieder, wenn ich an einem Sonntag in Brüssel bin und es die Zeit erlaubt, gerne auf einen Sprung vorbei schaue um die einzigartige Atmosphäre zu genießen.

Aber, wie schon erwähnt, es gibt da tatsächlich noch zahlreiche andere sehr sehenswerte Märkte und Straßen in Brüssel, die es am Sonntag zu entdecken gilt:
Mit Bus oder der Metro (U-Bahn) sind die Markten van Kuregem/Marchés des  Cureghem (So 7 – 13h, U-Bahn ´Clemenceau´) im Gelände der ehemaligen Schlachthäuser in Anderlecht (Slachthuizen van Anderlecht/Abbatoirs Anderlecht)  von der Innenstadt bequem zu erreichen, in denen – teils überdacht in der ehemaligen großen Schlachthalle, teils in losen Verkaufsständen, oder IMG_3417auch kleineren Hallen - alles nur Erdenkliche feilgeboten wird. Es gibt dort  scheinbar tatsächlich nichts, das es nicht gibt!
Von dort war es nur mehr einen kurzen Spaziergang zum nächsten  stadtbekannten Markt, dem IMG_3415Sonntagsmarkt beim Südbahnhof Zuidstation/Gare du Midi (So 7 – 13h, U-Bahn Station “Gare du Midi”), wo ebenfalls viel günstige Kleidung und vor allem frische Lebensmittel aller Art zu erstehen waren.  

Nun war aber eine kleine Abwechslung fällig. Von jetzt an ging´s ”bergauf” – und zwar vom Südbahnhof weg mit der Straßenbahn Nummer 81, die sich die hügeligen Straßen des Jugendstilviertels St. Gilles gemächlich hinauf schlängelte. Vorbei an beschaulichen Plätzen und wunderschönen Art Deco Fassaden bis zu einer der Stationen nahe dem Wochenmarkt St. Gillis Voorplein/Parvis de Saint-Gilles (So 9 – 13 h, übrigens auch mit der U-Bahn “Parvis de Saint-Gilles” erreichbar),

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zu dem wir gemütlich das kleine Stück bergab schlenderten. Hier flanierten wir an den mit Köstlichkeiten gespickten Marktständen vorbei und genossen das geschäftige Markttreiben. Aufgewärmt mit einer chocolat chaud haben wir uns in einem der vielen gemütlichen Cafés, die den Markt säumen, und zwar im sehr authentischen Café Verschuren.


Noch ausständig war da außerdem der Tipp, den wir erst am Vortag von einer Brüsselerin bekommen hatten: die Marokkanische Einkaufsstraße in Schaerbeek, nahe dem Nordbahnhof (U-Bahn Station `Gare du Nord´) in der Brabantstraat/Rue de Brabant. Obwohl in den Reiseführern ´Sonntag 8 – 13 h´ angeführt wird, so war auch am späten Nachmittag, als wir nach einem ausgedehnten Mittagessen und einem kleinen Rundgang durch das EU-Viertel, endlich dort ankamen, das Straßentreiben noch in vollem Gange. Leder, Goldschmuck und weniger schicke bis durchaus auch modische Kleidungsstücke – so die Ingredienzen dieses eindrucksvollen Bazars, wo in den Geschäftslokalen der Straße überaus günstig um die Waren gefeilscht werden kann. Perfekt also für Schnäppchenjäger. Multikulti, bunt, kitschig bis schrill!

Ein kunterbunter, außerordentlich abwechslungsreicher Tag erfüllt von wundervollen Kulturschocks und tausenden Eindrücken ging schlussendlich seinem Ende zu! 
Nicht nur um Schnäppchen zu erjagen, sondern einfach nur um wieder das einzigartige Flair zu genießen…: Ihr Märkte von Brüssel, ihr seht mich bald wieder! :)

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Alex
28.11.2010 14:21

Brüssel Entdeckertour für nasse und/oder kalte Tage!

Ich war schon x-Mal in Brüssel und kenne die Stadt bei jeder Wetterlage. Bei über 30° C habe ich die vielen Parks schätzen gelernt, bei angenehmen 20° C eroberte ich ganze Stadtviertel zu Fuß, aber was machen, wenn es draußen schüttet oder das feucht-kalte Wetter einem ganz und gar die Lust auf draußen nimmt?

Mein Tipp: Auf ins überdachte Brüssel – in die vielen Galerien und Passagen, in die ‘Parallelstadt für nasse und kalte Tage’!

Route Unterstadt
Eine mögliche Route führt vom Grand Place bis zum Place Rogier, in Richtung Nordbahnhof oder auch umgekehrt – je nachdem, wo man sein Hotel hat.
Wenn man den Grand Place in Richtung Zentralbahnhof verlässt, kommt man in die Agoragalerie. Hier gibt es ganz unterschiedliche Geschäfte und mehrere Ausgänge, u. a. zum Agoraplein. Von hier kommt man gleich weiter in die Königlichen St. Hubertusgalerien. Hubertusgalerie

Da wird es gleich sehr schick und elegant.                          
Diese weltweit erste überdachte Einkaufsstraße
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist sehr
weitläufig und bietet neben eher teuren Kleidungs-
und Taschengeschäften auch einige Cafès und
Chocolatiers, ein Kino und einen Buchladen.

Wenn man am Ende die Straße links hinunter nimmt, kommt man nach der ersten Ampel in die brandneue Anspachgalerie. Nach fünf Jahren Baustelle wurde dieses Shoppingcenter erst kürzlich wieder eröffnet und bietet einen modernen und abwechslungsreichen Durchgang bis zum Boulevard Anspach.

Dort geht’s dann kurz ‘open air’ Richtung Nordbahnhof, wo dann nach zwei/dreihundert Metern an der rechten Hand die Nordpassage beginnt – eine sehr schöne Galerie aus dem 19. Jahrhundert. Die 70m lange Nordpassage führt zur Rue Neuve/Nieuwstraat, die Hauptgeschäftsstraße im Zentrum. Hier findet man alle internationalen Modeketten und –marken und schließlich auch das Shoppingcenter City 2, das größte Einkaufszentrum der Hauptstadt.

Route Kunstberg-Zentrum
Eine sehr spannende überdachte Route verläuft vom Kunstberg bis ins Zentrum.
Der Eingang der Ravensteingalerie liegt direkt gegenüber dem Palais des Beaux Arts am Kunstberg. Es ist eine Galerie aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Hier gibt es einige Geschäfte, Kunstgalerien, Cafés und Imbissläden. Am Ende kommt man direkt in die Schalterhalle des Hauptbahnhofes. Wenn man hier dann Richtung Gleise eine Treppe hinuntergeht befindet sich rechterhand der Einfang zur Hortapassage. Diese Galerie stammt bereits aus dem Jahr 1936 und wurde letztes Jahr renoviert. Die Rolltreppe mit der Holzvertäfelung ist wahrlich ein Hit. Wenn man schließlich wieder ins Freie kommt, befindet man sich bereits wieder am Agoraplein, in unmittelbarer Nähe des Grand Place.                     Bortiergalerie   

Hier empfehle ich aber noch einmal einen
kleinen Anstieg in Kauf zu nehmen, noch
einmal Richtung Kunstberg. Nach der kleinen
Backsteinkirche befindet sich zur rechten Hand 
die barocke Eingangsfassade zur Bortiergalerie.
Der Durchgang führt an einem Buchladen mit
einem großen Angebot antiker Bücher und eine
Galerie für moderne Kunst entlang.


Route Louisa – Torson D’Or
Auch in der Oberstadt – im schicken Louisaviertel – gibt es eine Reihe von Einkaufsgalerien, die teilweise schon bis in die 30er Jahre des  19. Jahrhunderts zurückreichen. Ein schönes Beispiel ist die Galerie Louise, die vom Place Stephanie bis vor zur Avenue de la Toison D’Or führt. Ein Stück weiter an dieser Avenue liegt dann die Galerie de la Toison D’Or. All diese Galerien beherbergen in erster Linie Kleider- und Schuhgeschäfte, Juweliere, Parfümerien etc..

Louisegalerie 

….. aber immer auch Cafés zum Rasten und Leute beobachten!

Gerti
03.05.2010 13:27

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